Helmuth Kionka
1934 nimmt Kionka, der den Nationalsozialismus ablehnt, Engagements in Wien und in der Schweiz an. In Zürich kommt er in Kontakt mit Vertretern des französischen Nachrichtendienstes. Diese beauftragen Kionka, bei seinen Reisen militärische Standorte, vor allem Flugplätze, zu erkunden und Beobachtungen zur Ausrüstung und Ausstattung von Reichswehr- beziehungsweise der Wehrmachteinheiten durchzuführen. Kionka wird verraten und nach Deutschland gelockt. Bei seiner Ankunft in Mannheim wird er am 12. Januar 1935 festgenommen.
Der vierte Senat des „Volksgerichtshofs“ verurteilt Helmuth Kionka am 4. Mai 1936 wegen „Landesverrats“ zum Tode. Er wird am 28. September 1936 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Helmuth Kionka
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Anklage des „Volksgerichtshofs" gegen Helmuth Kionka, 6. November 1935
Bundesarchiv R 3017/41680
Tenor des Todesurteils des „Volksgerichtshofs“ gegen Helmuth Kionka, 4. Mai 1936
Bundesarchiv R 3018/3646
Ablehnung eines Gnadenerweises für Helmuth Kionka durch Adolf Hitler, 19. September 1936
Bundesarchiv R 3018/3646
Sterbeurkunde von Helmuth Kionka vom 28. September 1936
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung






















