Karl Kirchhoff
Seit 1932 ist er für den belgischen Geheimdienst tätig und erstattet Bericht vor allem über die politische Ein­stellung deutscher Arbeiter, seit 1935 sammelt er Beo­bachtungen militärischer Art zum Beispiel über Muni­tionslager, Flugplätze sowie Bunker- und Befestigungs­anlagen. Darüber hinaus führt er mehrere niederländi­sche und belgische Staatsangehörige dem belgischen Geheimdienst zu.
Kirchhoff wird im Mai 1940 festgenommen, am 17. Juli 1942 vom 3. Senat des „Volksgerichtshofs“ wegen „Landesverrats“ zum Tode verurteilt und am 2. Oktober 1942 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Karl Kirchhoff
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Anklage des „Volksgerichtshofs“ gegen Karl Kirchhoff vom 22. April 1942
Bundesarchiv R 3017/11515
Urteil des „Volksgerichtshofs“ gegen Karl Kirchhoff vom 17. Juli 1942
Bundesarchiv R 3017/11515
Sterbeurkunde von Karl Kirchhoff vom 3. Oktober 1942
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung









































