Bernhard Klamroth
Klamroth beschafft im Mai 1944 zusammen mit Albrecht von Hagen den Sprengstoff für das geplante Attentat. Seit Januar 1943 ist er mit Ursula Klamroth verheiratet, der Tochter seines Vetters Johannes Georg Klamroth, den er am 10. Juli 1944 von den Absichten der Verschwörer unterrichtet.
Nach dem Scheitern des Attentats wird Bernhard Klamroth am 21. Juli 1944, einen Tag vor der Geburt seines ersten Sohnes, von der Gestapo festgenommen und in das Zellengefängnis Lehrter Straße eingeliefert. Anfang August werden seine Eltern und sein Bruder Walter in „Sippenhaft” genommen.
Zusammen mit seinem Schwiegervater Johannes Georg Klamroth, Egbert Hayessen, Wolf-Heinrich Graf von Helldorf, Adam von Trott zu Solz und Hans Bernd von Haeften wird Bernhard Klamroth am 15. August 1944 vom „Volksgerichtshof” zum Tode verurteilt. Er wird noch am selben Tag im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Erste Festnahmeliste der „Gestapo-Sonderkommission 20. Juli 1944” vom 24. Juli 1944
Bundesarchiv NS 6/4
Bernhard Klamroth vor dem „Volksgerichtshof”, 15. August 1944
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Todesurteil des „Volksgerichtshofes” gegen Bernhard Klamroth, Johannes Georg Klamroth, Egbert Hayessen, Wolf-Heinrich Graf Helldorf, Adam von Trott zu Solz und Hans Bernd von Haeften, 15. August 1944
Politisches Archiv des Auswärtigen Amtes Inland IIg 59
Sterbeurkunde von Bernhard Klamroth vom 17. August 1944
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung























