Johannes Georg Klamroth

12. Oktober 1898, Halberstadt – 26. August 1944
Johannes Georg Klamroth

Johannes Georg Klamroth

Privatbesitz

Johannes Georg Klamroth ist als Major der Reserve wäh­rend des Zweiten Weltkrieges in Eiche bei Potsdam sta­tioniert, dient aber als Abwehroffizier auch in Dänemark und in der Sowjetunion. Sein Schwiegersohn, Bernhard Klamroth, ist an der Verschwörung innerhalb des Militärs um Claus Schenk Graf von Stauffenberg beteiligt. Am 10. Juli 1944 wird er von Bernard Klamroth über die Absichten der Verschwörer, insbesondere die Attentats­planungen, informiert.
Nach dem gescheiterten Anschlag auf Hitler wird er am 21. Juli 1944 von der Gestapo festgenommen.
Zusammen mit Bernhard Klamroth, Egbert Hayessen, Wolf-Heinrich Graf von Helldorf, Adam von Trott zu Solz und Hans-Bernd von Haeften wird Johannes Georg Klamroth am 15. August 1944 vom „Volks­gerichtshof” unter Roland Freisler zum Tode verurteilt und am 26. August 1944 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.

Dokumente

Todesurteil des „Volksgerichtshofes” gegen Bernhard Klamroth, Johannes Georg Klamroth, Egbert Hayessen, Wolf-Heinrich Graf Helldorf, Adam von Trott zu Solz und Hans Bernd von Haeften, 15. August 1944

Politisches Archiv des Auswärtigen Amtes Inland IIg 59

Liste der nach den Sitzungen des „Ehrenhofs des Heeres” aus der Wehrmacht Ausgestoßenen, 16. September 1944

Bundesarchiv Militärarchiv

Johannes Georg Klamroth (Mitte) im „Volksgerichtshof”, 15. August 1944

Gedenkstätte Deutscher Widerstand

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