Josip Klaric
Mit 19 Jahren kommt Klaric im Mai 1941 „als dienst­verpflichteter Arbeiter” nach München zum Maschinen­bauunternehmen Krauss-Maffei. Im April 1944 geht er für die „Organisation Todt” (OT) nach Berlin und ist in einem „Ausländerlager” der OT am Schlachtensee unterge­bracht. Nach einem Bombenangriff auf Berlin begeht er einen Diebstahl.
Am 10. Mai 1944 wird er deswegen nach der „Volks­schädlingsverordnung” vom Sondergericht VI beim Land­gericht Berlin wegen „Plünderung” zum Tode verurteilt. Sein Gnadengesuch wird abgelehnt und er wird am 26. Mai 1944 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee er­mordet.
Dokumente
Benachrichtigung des General­staatsanwalts beim Landgericht Berlin an die Haftanstalt Plötzensee über das Todesurteil Josip Klarics vom 10. Mai 1944
Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Nr. 2279
Ablehnung eines Gnadenerweises für Josip Klaric vom 19. Mai 1944
Bundesarchiv R 3001/143519
Sterbeurkunde von Josip Klaric vom 27. Mai 1944
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung





