Friedrich Karl Klausing
Fritz-Dietlof Graf von der Schulenburg kann ihn dort für seine Verschwörungspläne gewinnen. Am 15. Juli 1944 begleitet Klausing Stauffenberg als Adjutant in das ostpreußische Führerhauptquartier. Das zunächst für diesen Tag geplante Attentat kann aber nicht ausgeführt werden. Am 20. Juli 1944 hält er sich im Bendlerblock, der Zentrale der Verschwörer in Berlin, auf und ist dort für die Übermittlung der „Walküre”-Befehle mitverantwortlich.
In der Nacht vom 20. auf den 21. Juli kann Klausing zunächst entkommen und sich bei Freunden verstecken. Am nächsten Morgen stellt er sich jedoch der Gestapo und wird in das Zellengefängnis Lehrter Straße 3 eingeliefert. Friedrich Karl Klausing wird am 4. August 1944 aus der Wehrmacht ausgestoßen.
Im ersten Schauprozess gegen die Verschwörer wird er am 8. August 1944 vom „Volksgerichtshof“ zum Tode verurteilt und noch am selben Tag im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Erste Festnahmeliste der „Gestapo-Sonderkommission 20. Juli 1944” vom 24. Juli 1944
Bundesarchiv NS 6/4
Liste der nach den Sitzungen des „Ehrenhofs” des Heeres aus der Wehrmacht Ausgestoßenen, 16. September 1944
Bundesarchiv Militärarchiv
Friedrich Klausing vor dem „Volksgerichtshof”, 8. August 1944
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Abschiedsbrief von Friedrich Karl Klausing an seine Eltern, 8. August 1944
Bundesarchiv NS 6/18
Sterbeurkunde von Friedrich Karl Klausing vom 11. August 1944
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung
















