Josef Kleandr
Nach der Besetzung der böhmischen Länder durch die Wehrmacht schließt sich Josef Kleandr im Sommer 1939 der nationalen Widerstandsbewegung an und leitet Informationen an die geheime Militärorganisation Obrana Národa (ON – Verteidigung der Nation) weiter, die den bewaffneten Aufstand plant. Er liefert Berichte über Trup­pentransporte, Stimmungen unter den Eisenbahnern sowie über Materialbestände.
Josef Kleandr wird festgenommen, vom 1. Senat des „Volksgerichtshofs” am 20. Januar 1943 zum Tode verur­teilt und am 20. Mai 1943 in Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Haftbefehl gegen Josef Kleandr vom 3. November 1941
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-219-2
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Josef Kleandr und weitere Personen vom 20. Januar 1943
Bundesarchiv R 3017/10918
Protokoll der Vollstreckung des Urteils gegen Josef Kleandr vom 20. Mai 1943
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-253-8
Sterbeurkunde von Josef Kleandr vom 21. Mai 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung





















