Walter Kleebaum

13. November 1905, Berlin – 8. September 1943
Walter Kleebaum

Walter Kleebaum

Privatbesitz

Walter Kleebaum absolviert nach dem Besuch der Realschule eine kaufmännische Ausbildung im väterlichen Betrieb und ist anschließend in verschiedenen Berufen tätig. Zwischendurch ist er mehrere Jahre arbeitslos.
Im Alter von 17 Jahren wird er erstmals wegen Betrugs zu einer zweiwöchigen Haftstrafe verurteilt. Auch in den folgenden Jahren wird er immer wieder wegen Eigentumsdelikten zu kürzeren Geld- und Haftstrafen verurteilt.
Walter Kleebaum wird am 16. März 1943 gemeinsam mit seiner zweiten Ehefrau Margarethe erneut festgenommen und am 19. August 1943 vom Sondergericht I bei dem Landgericht Berlin wegen Körperverletzung mit tödlichem Ausgang und „fortgesetzten Betruges im Rückfalle” als „Volksschädling und gefährlicher Gewohnheitsverbrecher” zum Tode verurteilt.
Er wird am 8. September 1943 im Rahmen der sogenannten Blutnächte im Strafgefängnis Plötzensee erhängt.

Dokumente

Sterbeurkunde von Walter Kleebaum vom 11. September 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

zurück