Miloš Klejch
Im Frühjahr 1941 unterhält er sich mit dem in diesem Fall ebenfalls angeklagten Antonín Coufal über die deutsche Truppenstärke in der Kaserne in Hatschein und die Stärke der Belegschaft in den Flugzeugwerken in Letov. Im Sommer 1941 erhält er von diesem mehrere illegale Flug­blätter. Ab September 1941 versucht er im Auftrag Coufals für eine Widerstandsorganisation in Hatschein unter anderem in den Stahlwerken von Reptschein neue Mitglieder anwerben.
Miloš Klejch wird am 10. Juli 1942 festgenommen, vom 1. Senat des „Volksgerichtshofs” am 29. Juni 1943 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode verurteilt und am 8. September 1943 während der sogenannten Blutnächte im Strafgefängnis Berlin-Plöt­zensee ermordet.
Dokumente
Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Miloš Klejch und weitere Personen vom 4. Mai 1943
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 43, inv. č./Inv. Nr. 313
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Miloš Klejch und weitere Angeklagte vom 29. Juni 1943
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 43, inv. č./Inv. Nr. 313
Ablehnung des Gnadenerweises durch den Reichsminister der Justiz für Miloš Klejch und weitere Verurteilte vom 2. September 1943
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 43, inv. č./Inv. Nr. 313
Sterbeurkunde von Miloš Klejch vom 14. September 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

















































