Edmund Klímek
Nach der Besetzung der böhmischen Länder durch die Wehrmacht schließt er sich Anfang Juni 1939 nach Aufforderung durch General Sergěj Ingr der im Entstehen begriffenen geheimen Militärorganisation Obrana Národa (ON – Verteidigung der Nation) an, die den bewaffneten Aufstand plant.
Ihm untersteht das Kreiskommando Mährisch Ostrau, das er in den folgenden Wochen aufbaut. Unter anderem stellt er Ermittlungen an zu Waffenbeständen und übermittelt diese an General Bohuslav Všetička, der seit der Flucht von General Ingr ins Ausland Ende Juni 1939 Befehlshaber von Mähren ist. Ende September 1939 gibt Klímek das Kreiskommando an seinen Stellvertreter Ladislav Mácha ab.
Im Zuge der ersten großen Verhaftungswelle gegen die ON wird er Ende November 1939 festgenommen. Der „Volksgerichtshof” verurteilt ihn am 26. Juni 1942 zusammen mit Ladislav Mácha und fünf weiteren Angeklagten wegen „Feindbegünstigung und Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode. Edmund Klímek wird am 24. September 1942 in Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte des Strafgefängnisses Plötzensee von Edmund Klímek
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Anklageschrift des „Volksgerichtshofs” gegen Edmund Klímek und andere vom 23. Februar 1942
Bundesarchiv R 3017/11580
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Edmund Klímek und andere vom 26. Juni 1942
Bundesarchiv R 3017/11580
Sterbeurkunde von Edmund Klímek vom 24. September 1942
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung



















































































































