Gerhard Klingberg

27. September 1919, Schweidnitz (Świdnica) – 30. Juli 1941
Gerhard Klingberg wächst in Berlin auf und ist ab seinem 14. Lebensjahr in Fürsorgeerziehung unterge­bracht. Seit 1935 wird er mehrfach wegen Diebstahls oder Einbruchs verurteilt.
Im August 1940 begeht er, teilweise gemeinsam mit Kurt Bärwald, eine Reihe von Diebstählen, bei denen er in zwei Fällen eine Waffe eingesetzt haben soll. Er wird deshalb vom Sondergericht II beim Land­gericht Berlin wegen Verstoßes gegen die „Volksschädlingsver­ordnung” sowie die „Verordnung gegen Gewalt­verbrecher” zum Tode verurteilt.
Gerhard Klingberg und Kurt Bärwald werden am 30. Juli 1941 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Gerhard Klingberg

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Sterbeurkunde von Gerhard Klingberg vom 30. Juli 1941

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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