Helmut Klotz
1928 kommt Klotz in Kontakt mit dem Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold und wird Mitglied der SPD. Von 1930 bis 1933 gibt er die „Antifaschistische Presse-Korrespondenz” heraus und flieht 1933 über Prag nach Paris, wo er Kontakt zur KPD findet. Im März 1934 wird ihm die deutsche Staatsbürgerschaft aberkannt, seit 1940 ist er französischer Staatsbürger.
Helmut Klotz setzt sich für die Bildung einer Volksfront gegen Hitler ein, berät im Spanischen Bürgerkrieg die republikanische Regierung und publiziert zahlreiche Aufsätze, Denkschriften und Bücher.
Nach dem Einmarsch der Wehrmacht in Frankreich wird er im Juli 1940 von der Gestapo festgenommen und in das Konzentrationslager Sachsenhausen verschleppt. Am 27. November 1942 verurteilt der 1. Senat des „Volks­gerichtshofs” Helmut Klotz wegen „Hoch- und Landes­verrats” zum Tode.
Helmut Klotz wird am 3. Februar 1943 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Helmut Klotz
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Sterbeurkunde von Helmut Klotz vom 3. Februar 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung





