Viktor Knappik
Er führt zwischen Sommer 1934 und 1937 für den polnischen Geheimdienst Erkundungsaufträge im deutsch-polnischen Grenzgebiet aus, unter anderem fertigt er Berichte über Lehrgänge des Grenzschutzes und der SA sowie deutsche Garnisonen und verschiede­ne in Schlesien stationierte Truppenteile an.
Viktor Knappik wird im Januar 1940 festgenommen, vom 3. Se­nat des „Volksgerichtshofs“ am 20. Mai 1940 wegen „Lan­desverrats“ zum Tode verurteilt und am 8. August 1941 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Viktor Knappik
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Viktor Knappik vom 20. Mai 1941
Bundesarchiv R 3017/11601
Sterbeurkunde von Viktor Knappik vom 8. August 1941
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung
Bekanntmachung der Vollstreckung des Urteils gegen Viktor Knappik
Bundesarchiv R 3017/49485























