Viktor Knappik

17. Oktober 1898, Stefanshain (Szczepanek) – 8. August 1941
Viktor Knappik

Erkennungsdienstliche Aufnahme von Viktor Knappik, 1940

Bundesarchiv R 3017/49485

Viktor Knappik wird am 17. Oktober 1898 im oberschlesi­schen Stefanshain geboren, erlernt nach dem Besuch der Volksschule das Maurerhandwerk und nimmt als Soldat am Ersten Weltkrieg teil. Zuletzt arbeitet er für eine Bau­firma in Stefanshain.
Er führt zwischen Sommer 1934 und 1937 für den polnischen Geheimdienst Erkundungsaufträge im deutsch-polnischen Grenzgebiet aus, unter anderem fertigt er Berichte über Lehrgänge des Grenzschutzes und der SA sowie deutsche Garnisonen und verschiede­ne in Schlesien stationierte Truppenteile an.
Viktor Knappik wird im Januar 1940 festgenommen, vom 3. Se­nat des „Volksgerichtshofs“ am 20. Mai 1940 wegen „Lan­desverrats“ zum Tode verurteilt und am 8. August 1941 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Viktor Knappik

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Viktor Knappik vom 20. Mai 1941

Bundesarchiv R 3017/11601

Sterbeurkunde von Viktor Knappik vom 8. August 1941

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

Bekanntmachung der Vollstreckung des Urteils gegen Viktor Knappik

Bundesarchiv R 3017/49485

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