Alfred Koch

22. Februar 1906, Ober-Leutmannsdorf (Lutomia Górna) – 10. August 1940
Der Zimmer­mann Alfred Koch engagiert sich seit 1931 in der Roten Hilfe und wird als KPD-Mitglied 1932 Leiter der Orts­gruppe Leut­manns­dorf im Kreis Schweid­nitz. Im Februar 1933 wird er festge­nommen und bleibt bis Pfingsten 1933 in „Schutz­haft”.
Alfred Koch ist mit Alfred Hoffman, der Mitglied der illegalen KPD ist, befreun­det und arbeitet mit diesem bis zu dessen Emigration in die Tschecho­slowakei im November 1936 zusammen. Hoffmann bringt Alfred Koch mit Mitar­beitern des tschechischen Nach­richten­dienstes zusammen, die ihn für Infor­mations­dienste gewinnen.
Alfred Koch wird am 25. Mai 1940 wegen „landesver­räterischer Ausspä­hung” zum Tode verur­teilt und am 10. August 1940 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Alfred Koch

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Anklageschrift des „Volksgerichtshofs” gegen Alfred Koch und andere, 2. Februar 1940

Bundesarchiv R 3017/34406, Bd. 2

Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Alfred Koch und andere, 25. Mai 1940

Bundesarchiv R 3017/34406, Bd. 2

Sterbeurkunde von Alfred Koch vom 10. August 1940

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

Bekanntmachung der Hinrichtung von Alfred Koch, August 1940

Bundesarchiv R 3018/8327

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