Fritz Koch

14. Januar 1914, Oberthau – 19. Januar 1945
Der Schweizer Staatsangehörige Fritz Koch wächst bei seinen Großeltern in Deutschland auf. Er erlernt ab 1931 den Beruf des Tischlers und wird später Tischlermeister.
Zum Zeitpunkt seiner Festnahme lebt er bei seiner Ver­lobten in Berlin-Friedrichshain. Zu dieser Zeit ist er be­reits siebenmal wegen Diebstahls, Betrugs und Unter­schlagung vorbestraft.
Erneut festgenommen, unternimmt er im September 1944 einen Ausbruchsversuch aus der Untersuchungs­haft beim Kriminalgericht in Moabit, der jedoch misslingt.
Das Sondergericht V beim Landgericht Berlin verurteilt Fritz Koch am 8. Dezember 1944 als „Volksschädling” und wegen Mordversuchs zum Tode. Am 19. Januar 1945 wird er im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Fritz Koch

Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Kartei

Notiz aus der Untersuchungshaftanstalt Alt-Moabit zum Umgang mit dem Ge­fangenen Fritz Koch

Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Nr. 2336

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