Fritz Koch
Zum Zeitpunkt seiner Festnahme lebt er bei seiner Ver­lobten in Berlin-Friedrichshain. Zu dieser Zeit ist er be­reits siebenmal wegen Diebstahls, Betrugs und Unter­schlagung vorbestraft.
Erneut festgenommen, unternimmt er im September 1944 einen Ausbruchsversuch aus der Untersuchungshaft beim Kriminalgericht in Moabit, der jedoch misslingt.
Das Sondergericht V beim Landgericht Berlin verurteilt Fritz Koch am 8. Dezember 1944 als „Volksschädling” und wegen Mordversuchs zum Tode. Am 19. Januar 1945 wird er im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Fritz Koch
Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Kartei
Notiz aus der Untersuchungshaftanstalt Alt-Moabit zum Umgang mit dem Ge­fangenen Fritz Koch
Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Nr. 2336



