Heinz Koch

16. Februar 1919, Sondershausen – 15. Juni 1940
Heinz Koch

Heinz Koch

Privatbesitz

Der Panzerschütze Heinz Koch entfernt sich kurz vor dem Überfall auf Polen im Sommer 1939 unerlaubt von seiner Truppe.
Er wird nach kurzer Zeit festgenommen, kann aber aus dem Arrest ausbrechen und nach Polen entkommen, wo er sich beispielsweise durch Rundfunksendungen gegen das NS-Regime engagiert. Er wird in einem Versteck in Bromberg (Bydgoszcz) von ein­rückenden deutschen Soldaten aufgegriffen und erneut festgenommen.
Heinz Koch wird am 8. Mai 1940 vom 2. Senat des Reichskriegsgericht wegen „Landesverrats”, „Zer­setzung der Wehrkraft” und „Fahnenflucht” zum Tode verurteilt und am 15. Juni 1940 in Plötzensee er­mordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Heinz Koch

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Ausschnitt aus einem Rundschreiben des Amtes Ausland/Abwehr, 22. Juli 1941

Militärhistorisches Archiv, Prag Bestand RKG, Karton 23, A

Abschiedsbrief von Heinz Koch an seine Eltern, 14. Juni 1940

Privatbesitz

Abschiedsbrief von Heinz Koch an seine Geschwister, 14. Juni 1940

Privatbesitz

Sterbeurkunde von Heinz Koch vom 15. Juni 1940

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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