Rudolf Kočí
Im Frühjahr 1941 fasst er mit anderen tschechoslowa­kischen Bekannten und Kollegen den Entschluss, nach England zu fliehen und dort in die Tschechoslowakische Legion einzutreten. Mitte Mai 1941 versucht Kočí deshalb mit anderen Männern am Bodensee illegal die deutsch-schweizerische Grenze zu überqueren. Alle Beteiligten werden bei dem Versuch festgenommen.
Rudolf Kočí wird vom 5. Senat des „Volksgerichtshofs“ am 1. Juni 1942 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat in Tateinheit mit versuchter landesverräterischer Waffenhil­fe“ zum Tode verurteilt und am 24. September 1942 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte des Strafgefängnisses Plötzensee von Rudolf Kočí
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Haftbefehl gegen Rudolf Kočí vom 20. Juni 1941
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-390-11
Urteil des „Volksgerichtshofs“ gegen Rudolf Kočí vom 1. Juni 1942
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-390-16
Mitteilung der Hinrichtung von Rudolf Kočí vom 24. September 1942
Bundesarchiv R 3017/11674
Sterbeurkunde von Rudolf Kočí vom 24. September 1942
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung


























