Emanuel König
Emanuel König gilt als staatenlos, weil er „wegen auf­getretener Schwierigkeiten bei der Unterlagenbeschaf­fung” keine „Naturalisierung” beantragt hat.
Am 30. und 31. März 1944 findet ein Prozess gegen Emanuel König und neun weitere Personen, darunter zwei seiner Brüder und seine Ehefrau, vor dem Sonder­gericht VI beim Landgericht Berlin statt. Emanuel König wird vorgeworfen, mit gestohlenen Waren gehandelt zu haben. Er wird gemeinsam mit Max Zytur wegen „fort­gesetzten Kriegswirtschafts­verbrechens” und „gewerbs­mäßiger Hehlerei” nach der „Volksschädlingsverordnung” zum Tode verurteilt.
Emanuel König wird am 1. Juli 1944 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Emanuel König
Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Kartei
Urteilstenor des Sondergerichts VI beim Landgericht Berlin gegen Emanuel König, Max Zytur und weitere Angeklagte vom 31. März 1944
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 11707
Handschriftliches Gnadengesuch von Emanuel König vom 8. Juni 1944
Landesarchiv Berlin
Sterbeurkunde von Emanuel König vom 4. Juli 1944
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung















