Jan Komínek
Er wird im Frühjahr 1941 für die seit 1938 verbotene Kom­munistische Partei der Tschechoslowakei (Komunis­tická strana Československa, kurz: KSČ) geworben und ist als KSČ-Bezirksleiter für die Stadtteile Jundorf und Königsfeld vorgesehen. Um die Jahreswende 1942/43 versteckt er den flüchtigen Funktionär Miloslav Svoboda bei sich.
Jan Komínek wird Mitte März 1943 festgenommen, vom 1. Senat des „Volksgerichtshofs” am 3. September 1943 wegen „Vor­bereitung zum Hochverrat” zum Tode verurteilt und am 8. September 1943 während der sogenannten Blutnächte im Strafgefängnis Berlin-Plötzen­see ermordet.
Dokumente
Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Jan Komínek, Josef Mifek und weitere Personen vom 22. Juli 1943
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 45, inv. č./Inv. Nr. 364
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Jan Komínek, Josef Mifek und weitere Personen vom 3. September 1943
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 45, inv. č./Inv. Nr. 364
Sterbeurkunde von Jan Komínek vom 11. September 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung





























