Jan Komínek

6. März 1890, Ondratice – 8. September 1943
Jan Komínek wird am 6. März 1890 in Ondratice geboren und arbeitet zuletzt in Brünn als Schneidergehilfe.
Er wird im Frühjahr 1941 für die seit 1938 verbotene Kom­munistische Partei der Tschechoslowakei (Komunis­tická strana Československa, kurz: KSČ) geworben und ist als KSČ-Bezirksleiter für die Stadtteile Jundorf und Königsfeld vorgesehen. Um die Jahreswende 1942/43 versteckt er den flüchtigen Funktionär Miloslav Svoboda bei sich.
Jan Komínek wird Mitte März 1943 fest­genommen, vom 1. Senat des „Volksge­richtshofs” am 3. September 1943 wegen „Vor­bereitung zum Hochverrat” zum Tode verur­teilt und am 8. September 1943 während der sogenann­ten Blutnächte im Strafgefängnis Berlin-Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Jan Komínek, Josef Mifek und weitere Personen vom 22. Juli 1943

Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 45, inv. č./Inv. Nr. 364

Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Jan Komínek, Josef Mifek und weitere Personen vom 3. September 1943

Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 45, inv. č./Inv. Nr. 364

Sterbeurkunde von Jan Komínek vom 11. September 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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