Karl Kornas
Karl Kornas übernimmt im März 1940 die Führung der Kommandostelle Petrowitz. Zu seinen Aufgaben gehören unter anderem die Werbung neuer Mitglieder und die Verteilung von Untergrundzeitschriften. Im Juni 1940 wird er mit der Leitung der Nachrichtenabteilung im gesamten Gebiet Schlesien betraut. In dieser Funktion sammelt er vor allem militärisch und wirtschaftlich relevante Informationen für die SZP. Außerdem soll er Gift, Waffen und Sprengstoff für die Widerstandsgruppe beschafft haben.
Der 2. Senat des „Volksgerichtshofs” verurteilt Karl Kornas am 7. März 1942 zusammen mit fünf weiteren Mitgliedern der Widerstandsgruppe wegen „Landesverrats in Ver­bindung mit Vorbereitung zum Hochverrat und landes­verräterischer Feindbegünstigung” zum Tode. Er wird am 17. Juli 1942 in Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Karl Kornas
Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Kartei
Todesurteil des „Volksgerichtshofs” gegen Karl Kornas vom 7. März 1942
Bundesarchiv R 3017/11790
Sterbeurkunde von Karl Kornas vom 17. Juli 1942
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung











































