Ferdinand Kosch
Bereits kurz vor dem deutschen Überfall auf Polen ist am 26. August 1939 die „Kriegssonderstrafrechtsverordnung” in Kraft getreten, nach der die Verweigerung des Militär­dienstes als „Zersetzung der Wehrkraft” geahndet und mit dem Tode bestraft werden kann.
Ferdinand Kosch wird am 20. Februar 1940 vom Reichs­kriegsgericht in Berlin zum Tode verurteilt und im Straf­gefängnis Plötzensee am 13. März 1940 ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Ferdinand Kosch
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Mitteilung an Johanna Kosch über die Hinrichtung ihres Sohnes, 13. März 1940
Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes (DÖW), Wien
Sterbeurkunde von Ferdinand Kosch vom 13. März 1940
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung





