Leo Kotlarek

20. Juni 1911, Kray/Essen – 13. September 1943
Leo Kotla­rek kommt aus dem Ruhr­gebiet und arbeitet in Bres­lau als Hilfs­arbeiter im Handel. Ihm wird vorge­worfen, sich als Wehr­machts­ange­höriger und Polizei­beamter ausge­geben und als solcher Betrug began­gen zu haben.
Das Sonder­gericht I bei dem Land­gericht Berlin verur­teilt ihn am 23. Juli 1943 wegen „Betrugs und Rück­fall­dieb­stahls” auf Grund­lage der „Ver­ord­nung gegen Volks­schäd­linge” zum Tode.
Weil das Fall­beil im Strafge­fängnis Plötzen­see seit einem alli­ierten Luftan­griff Anfang Septem­ber beschädigt ist, wird Leo Kotlarek am 13. Sep­tem­ber 1943 ermor­det durch den Strang.

Dokumente

Gefangenenkarte von Leo Kotlarek

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Sterbeurkunde von Leo Kotlarek vom 16. September 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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