Leopold Kovanda

15. November 1903, Protivín – 11. Januar 1943
Leopold Kovan­da gehört zur deutschen Minderheit in der Tschechoslowakei. Er arbeitet als Reise­büro­beamter in Olmütz (Olo­mouc), ist verhei­ratet und Vater eines Kindes. Nach der Zer­schla­gung der Tschecho­slowa­kei durch das Deutsche Reich wird ihm vorge­worfen, für den tsche­chischen Nach­richten­dienst und „gegen Deutschland” Infor­ma­tionen gesammelt zu haben.
Leo­pold Kovan­da wird am 5. Oktober 1942 vom „Volks­gerichts­hof” wegen „Landes­verrats” zum Tode verur­teilt und am 11. Januar 1943 im Strafge­fängnis Berlin-Plötzen­see ermor­det.

Dokumente

Gefangenenkarte des Strafgefängnisses Plötzensee von Leopold Kovanda

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Sterbeurkunde von Leopold Kovanda vom 12. Januar 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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