Josef Kovář


Erkennungsdienstliche Aufnahme von Josef Kovář, 1940
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-520-7
Nach der Annexion des Sudetengebiets und der Besetzung der böhmischen Länder durch die Wehrmacht schließt er sich im Herbst 1939 der von Jan Kovář, mit dem er nicht verwandt ist, geleiteten illegalen Gruppe der Kommunistischen Partei der Tschechoslowakei (KPČ) in Pardubitz im Bezirk Wildenschwert (Ústí nad Orlicí) an. Josef Kovář wird Verbindungsmann zur Gebietsführung und erledigt in den Folgemonaten für Jan Kovář zahlreiche Aufträge.
Am 26. September 1940 wird Josef Kovář festgenommen. Am 26. November 1942 verurteilt der „Volksgerichtshof” ihn zusammen mit Alois Blaška, Ladislav Lochman, Josef Picko und Ladislav Slezák wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode. Josef Kovář wird am 9. April 1943 in Berlin-Plötzensee ermordet.
Jan Kovář wird am 22. April 1942 auf der Flucht vor der Gestapo erschossen und ertrinkt im Fluss Ostravice.
Dokumente
Anklageschrift des „Volksgerichtshofs” gegen Josef Kovář und andere vom 11. September 1942
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-520-1
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Josef Kovář und andere vom 26. November 1942
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-520-9
Sterbeurkunde von Josef Kovář vom 10. April 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung
Bekanntmachung der Hinrichtung von Josef Kovář und anderen, plakatiert 1943 in Wildenschwert, Böhmisch-Trübau und Langentriebe
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-520-4

































