Franz Kovarik

18. September 1906, Wien – 5. Januar 1943
Franz Kovarik wird am 18. September 1906 in Wien geboren und ist zwischen 1924 und 1932 Mitglied des Metall­arbeiter­verbandes. Nach einer Zeit der Erwerbs­losigkeit ist er ab 1938 für die Siemens-Schuckert-Werke tätig.
Im März 1940 wird Kovarik von einem Kollegen für die verbotene Kommu­nistische Partei Österreichs ange­worben, in der Bedienung eines Verviel­fältigungs­appa­rates unterwiesen und stellt Kopien von kommu­nis­tischen Flugb­lättern und Zeitschriften her.
Der verheiratete Maschinen­arbeiter wird deswegen am 8. Dezember 1941 vorläufig festge­nommen und vom 2. Senat des „Volks­gerichtshofs” am 24. September 1942 wegen „Vorbe­reitung zum Hochverrat” zum Tode verur­teilt. Er wird am 5. Januar 1943 im Straf­gefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Franz Kovarik

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Franz Kovarik vom 18. Juni 1942

Bundesarchiv R 3017/24690

Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Franz Kovarik vom 24. September 1942

Bundesarchiv R 3017/24960

Sterbeurkunde von Franz Kovarik vom 6. Januar 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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