Andreas Kowall
Nach einem am 16. Januar 1943 erfolgten alliierten Bombenangriff in Berlin-Wilmersdorf werden er und andere „Zivilarbeiter” der Abrissfirma zu Aufräumarbeiten herangezogen, Kowall ist dabei als Baggerführer eingesetzt. Ihm wird vorgeworfen, dabei Dinge an sich genommen zu haben. Das Sondergericht VI bei dem Landgericht Berlin verurteilt ihn wegen „Plünderns” am 23. Juni 1943 auf Grundlage der „Volksschädlingsverordnung” zum Tode.
Andreas Kowall wird 30-jährig am 8. September 1943 während der sogenannten Blutnächte im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Mitteilung des Strafgefängnisses Plötzensee über die Hinrichtung von Andreas Kowall vom 8. September 1943
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 1405/1
Sterbeurkunde von Andreas Kowall vom 15. September 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung
Bericht über die vom 7. bis 10. September 1943 im Strafgefängnis Plötzensee vollstreckten Todesurteile, 17. September 1943
Bundesarchiv R 3001/25019












