Wilhelm Kox
Nach seiner Rückkehr nach Berlin ist er mit Herbert Wehner unmittelbar an der Auflösung des Sekretariats des Zentralkomitees der KPD und der Bildung der illegalen Landesleitung beteiligt, der er von Mitte November 1933 bis Mai 1934 angehört.
Im Januar 1936 wird er in Prag vorübergehend festgenommen und nach der Entlassung im Mai 1936 aus der KPD ausgeschlossen. Er arbeitet später für den tschechoslowakischen Nachrichtendienst und übermittelt geheime militärische Informationen nach Prag. Kox reist wiederholt nach Deutschland und wird mehrmals festgenommen, zuletzt am 16. September 1939 in Berlin.
Wilhelm Kox wird am 20. März 1940 vom „Volksgerichtshof” wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode verurteilt und am 10. August 1940 in Plötzensee ermordet.
Dokumente
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Wilhelm Kox, 20. März 1940
Bundesarchiv R 3018/11
Ablehnung des Gnadengesuchs für Wilhelm Kox, 30. Juli 1940
Bundesarchiv R 3018/11
Protokoll der Vollstreckung der Todesstrafe gegen Wilhelm Kox
Bundesarchiv R 3018/11
Bekanntmachung der Hinrichtung von Wilhelm Kox
Bundesarchiv R 3018/11
Sterbeurkunde von Wilhelm Kox vom 10. August 1940
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung




































