Wilhelm Kox

8. November 1900, Aachen – 10. August 1940
Wilhelm Kox

Wilhelm Kox

Bundesarchiv R 3017/31804

Wilhelm Kox absolviert eine Metzgerlehre und tritt 1918 der Sozialistischen Arbeiterjugend bei. Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs ist er als Metallarbeiter in Hürth beschäftigt. Ende 1930 wird Wilhelm Kox im Unterbezirk Koblenz besoldeter Sekretär der KPD, deren Mitglied er seit 1920 ist. Von Mai 1931 bis Oktober 1933 ist er Kursant an der Internationalen Leninschule in Moskau.
Nach seiner Rückkehr nach Berlin ist er mit Herbert Wehner unmittelbar an der Auflösung des Sekretariats des Zentralkomitees der KPD und der Bil­dung der illegalen Landesleitung beteiligt, der er von Mitte November 1933 bis Mai 1934 angehört.
Im Januar 1936 wird er in Prag vorübergehend fest­genommen und nach der Entlassung im Mai 1936 aus der KPD ausgeschlossen. Er arbeitet später für den tschecho­slowakischen Nachrichtendienst und über­mittelt geheime militärische Informationen nach Prag. Kox reist wiederholt nach Deutschland und wird mehrmals festgenommen, zuletzt am 16. September 1939 in Berlin.
Wilhelm Kox wird am 20. März 1940 vom „Volksge­richts­hof” wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode verurteilt und am 10. August 1940 in Plötzensee er­mordet.

Dokumente

Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Wilhelm Kox, 20. März 1940

Bundesarchiv R 3018/11

Ablehnung des Gnadengesuchs für Wilhelm Kox, 30. Juli 1940

Bundesarchiv R 3018/11

Protokoll der Vollstreckung der Todesstrafe gegen Wilhelm Kox

Bundesarchiv R 3018/11

Bekanntmachung der Hinrichtung von Wilhelm Kox

Bundesarchiv R 3018/11

Sterbeurkunde von Wilhelm Kox vom 10. August 1940

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

zurück