Johann Kozlovský
Nach der Besetzung der böhmischen Länder durch die Wehrmacht schließt sich Johann Kozlovský im Februar 1941 der illegalen Tschechoslowakischen Kommunistischen Partei (KPČ) an. Innerhalb der Betriebszellenorganisation der Straßenbahnangestellten sammelt regelmäßig Geldbeträge zur Unterstützung festgenommener Arbeitskameraden ein und nimmt Schriftmaterial an sich.
Der verheiratete Familienvater wird am 11. August 1942 festgenommen und am 7. Juni 1943 vom „Volksgerichtshof” zusammen mit Adam Kapic und Alois Hora wegen „Vorbereitung zum Hochverrat und Feindbegünstigung” zum Tode verurteilt. Johann Kozlovský wird am 7. September 1943 während der sogenannten Blutnächte im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Organigramm der Betriebszellen der Straßenbahner und Autobusschaffner der illegalen KPČ in Prag, 1942
Bundesarchiv R 3017/13804, Bd. II
Urteil des „Volksgerichtshofs“ gegen Adam Kapic und andere vom 7. Juni 1943
Bundesarchiv R 3017/10334
Leumundszeugnisse für Jan Kozlosvký aus dem Juli 1943
Bundesarchiv R 3017/10334
Sterbeurkunde von Johann Kozlovský vom 10. September 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung
Bericht über die vom 7. bis 10. September 1943 im Strafgefängnis Plötzensee vollstreckten Todesurteile, 17. September 1943
Bundesarchiv R 3001/25019

























