Karel Krahulec

29. Mai 1912, Friedrichswald (Hnátnice) – 24. Mai 1943
Karel Krahulec wird am 29. Mai 1912 in Friedrichs­wald geboren und gehört zwischen 1928 bis zu deren Auf­lösung im Sommer 1941 der patriotisch geprägten Turner­organisation Sokol an.
Der Buchhalter wird im Herbst 1941 für die seit 1938 verbotene Kommu­nistische Partei der Tschecho­slowakei (Komunistická strana Česko­slovenska, kurz: KSČ) gewor­ben, entrichtet Mitglieds­beiträge und ist an der Verbrei­tung von kommu­nistischen Flugblättern beteiligt. Im Februar 1942 versteckt er für einen anderen KSČ-Funk­tionär in seinem Dienst­zimmer auf dem Stadtamt in Chotzen eine Schreib­maschine und einen Vervielfälti­gungs­apparat.
Karel Krahulec wird im Februar 1942 festge­nommen, vom 1. Senat des „Volks­gerichtshofs” am 15. De­zember 1942 wegen „Vorbe­reitung zum Hochverrat” zum Tode verur­teilt und am 24. Mai 1943 im Straf­gefängnis Berlin-Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Karel Krahulec und weitere Personen vom 25. September 1942

Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 44, inv. č./Inv. Nr. 331

Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Karel Krahulec und weitere Angeklagte vom 15. Dezember 1942

Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-518-1

Ablehnung des Gnadenerweises für Karel Krahulec und weitere Verurteilte durch den Reichsminister der Justiz vom 7. Mai 1943

Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 44, inv. č./Inv. Nr. 331

Sterbeurkunde von Karel Krahulec vom 25. Mai 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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