Karel Krahulec
Der Buchhalter wird im Herbst 1941 für die seit 1938 verbotene Kommunistische Partei der Tschechoslowakei (Komunistická strana Československa, kurz: KSČ) gewor­ben, entrichtet Mitgliedsbeiträge und ist an der Verbrei­tung von kommunistischen Flugblättern beteiligt. Im Februar 1942 versteckt er für einen anderen KSČ-Funk­tionär in seinem Dienstzimmer auf dem Stadtamt in Chotzen eine Schreibmaschine und einen Vervielfälti­gungsapparat.
Karel Krahulec wird im Februar 1942 festgenommen, vom 1. Senat des „Volksgerichtshofs” am 15. Dezember 1942 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode verur­teilt und am 24. Mai 1943 im Strafgefängnis Berlin-Plötzen­see ermordet.
Dokumente
Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Karel Krahulec und weitere Personen vom 25. September 1942
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 44, inv. č./Inv. Nr. 331
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Karel Krahulec und weitere Angeklagte vom 15. Dezember 1942
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-518-1
Ablehnung des Gnadenerweises für Karel Krahulec und weitere Verurteilte durch den Reichsminister der Justiz vom 7. Mai 1943
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 44, inv. č./Inv. Nr. 331
Sterbeurkunde von Karel Krahulec vom 25. Mai 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung


























