Otto Král
Nach der Besetzung der böhmischen Länder durch die Wehrmacht und dem 1941 erfolgten Verbot des Sokol wird er am 8. Oktober 1941 im Zuge der landesweiten Verhaftungswelle gegen Sokolfunktionäre festgenommen und sechs Wochen lang inhaftiert. Ab Januar 1942 beteiligt er sich nach Einladung durch Václav Klaus an einer Unterstützungsaktion zugunsten notleidender Angehöriger von festgenommenen Funktionären.
Nach seiner Festnahme am 27. Juli 1942 verurteilt der „Volksgerichtshof” ihn am 11. August 1943 zusammen mit František Hánek, Otto Frömpter, Karel Prkno und Václav Klaus wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode. Sie werden am 8. September 1943 während der soge­nannten Blutnächte im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Anklageschrift des „Volksgerichtshofs” gegen František Hánek und andere vom 29. Juni 1943
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-341-6
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen František Hánek und andere vom 11. August 1943
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-341-6
Sterbeurkunde von Otto Král vom 11. September 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung
Telegramm an den „Staatsminister für Böhmen und Mähren” mit Bescheid über die Hinrichtung von Otto Král und anderen, 15. September 1943
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-341-6

































