Alfred Kranzfelder
Kranzfelder verschafft sich als Verbindungsoffizier zum Auswärtigen Amt einen Einblick in die Kriegslage und gewinnt in Gesprächen mit den Brüdern Stauffenberg bald die Überzeugung, dass der NS-Staat beseitigt werden muss. Obwohl seine Möglichkeiten zur Unterstützung des Umsturzes begrenzt sind, stellt sich Kranzfelder für die Planungen zum Staatsstreich zur Verfügung. Unmittelbar nach dem gescheiterten Attentat vom 20. Juli 1944 nimmt die Gestapo Berthold von Stauffenberg fest.
Den Verfolgern wird die Beteiligung von Kranzfelder kurz darauf bekannt. Er wird am 24. Juli 1944 festgenommen und zwei Wochen später vom „Volksgerichtshof” zum Tode verurteilt. Alfred Kranzfelder wird am 10. August 1944 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Alfred Kranzfelder (links) und Berthold Schenk Graf von Stauffenberg auf der Anklagebank des „Volksgerichtshofes” am 10. August 1944
Bundesarchiv Bildarchiv 151/18/32A
Sterbeurkunde von Alfred Kranzfelder vom 11. August 1944
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung





