Jan Krásný


Erkennungsdienstliche Aufnahme von Jan Krásný, 1942
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 43, inv. č./Inv. Nr. 321
Nach der Besetzung der böhmischen Länder durch die Wehrmacht und dem Verbot der KPČ versucht er im August 1939 zwei Bekannte für die illegale Weiterarbeit der KPČ in Prerau zu gewinnen. Um die Jahreswende 1941/42 kommt der Lehrer Rychtalík, der die KPČ nach deren Zerschlagung vor Ort wiederaufzubauen sucht, mit einem Empfehlungsschreiben von Antonín Hrachovina auf ihn zu. Er händigt Jan Krásný Flugschriften aus, die dieser teilweise weitergibt.
Am 12. Dezember 1942 verurteilt der „Volksgerichtshof” ihn mit Marie Minářová und Antonín Hrachovina wegen „Vorbereitung zum Hochverrat und landesverräterischer Feindbegünstigung” zum Tode. Alle drei werden am 5. April 1943 in Plötzensee ermordet.
Dokumente
Auszug aus der Gefangenenakte des Strafgefängnisses Plötzensee von Jan Krasný
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Nr. 2443
Anklageschrift des „Volksgerichtshofs” gegen Marie Minářová und andere vom 19. September 1942
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-531-6
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Marie Minářová und andere vom 12. Dezember 1942
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-531-6
Bekanntmachung der Hinrichtung von Jan Krásný und anderen, plakatiert 1943 in Prerau
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-531-7
Sterbeurkunde von Jan Krásný vom 6. April 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung
























