Alfred Krebs

22. März 1903, Berlin – 22. Februar 1943
Alfred Krebs

Alfred Krebs

Privatbesitz

Alfred Krebs arbeitet, ohne eine Lehre absolviert zu haben, als Maler. Er war vor 1933 weder gewerk­schaftlich noch politisch organisiert. Als Maler angestellt bei der Firma „Luis Poll” arbeitet er seit Sommer 1936 im Reichs­sicher­heits­hauptamt als Vorarbeiter einer Maler­kolonne.
Im Kollegen­kreis äußert er sich offen anti­nazistisch und kritisiert die Politik des NS-Regimes. Von seinen Kollegen denun­ziert, wird er am 10. August 1942 festge­nommen.
Am 4. Dezember 1942 wird Alfred Krebs vom 1. Senat des „Volks­gerichtshofs” zum Tode verurteilt und am 22. Februar 1943 in Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Alfred Krebs

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Anklageschrift des „Volksgerichtshofs” gegen Alfred Krebs und Karl Ziehmann, 21. Oktober 1942

Bundesarchiv R 3017/33106

Aktennotiz des SS-Sturmbannführers Baumert, 6. August 1942

Bundesarchiv R 3017/33106

Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Alfred Krebs, 4. Dezember 1942

Bundesarchiv R 3017/33106

Ablehnung des Gnadengesuchs von Alfred Krebs und Nichtfreigabe des Leichnams, 9. Januar 1943

Bundesarchiv R 3017/33106

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