Herbert Krebs

10. August 1913, Gohrisch/Dresden – 7. September 1937
Herbert Krebs stammt aus der Nähe von Dres­den und ist als kauf­männischer Ange­stellter tätig. Er wird zum Militär­dienst einberufen und dient als Gefreiter in der Nach­richten­abtei­lung einer Kom­panie in Chem­nitz.
Aus einem späte­ren Abschieds­brief geht hervor, dass er 1936/37 auf einen Brief seiner Schwes­ter hin seine Dienst­stelle ver­lässt und zu seiner Familie fährt. Die genauen Um­stände sind nicht bekannt. Er wird festge­nom­men, vom Ober­reichs­kriegs­anwalt des „Landes­verrats” ange­klagt und am 11. Juni 1937 vom Reichs­kriegs­gericht zum Tode verur­teilt.
Herbert Krebs wird am nächsten Tag von Chem­nitz in das Strafge­fängnis Ber­lin-Plötzen­see über­führt und dort am 7. Septem­ber 1937 ermor­det.

Dokumente

Gefangenenkarte von Herbert Krebs

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Abschiedsbrief von Herbert Krebs an seine Schwester und seinen Schwager vom 6. September 1937

Privatbesitz

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