Karl Kreisel

24. Februar 1908, Brosdorf (Bravantice) – 3. März 1943
Dem in Berlin-Tempel­hof wohnhaften Werk­zeug­dreher Karl Kreisel wird vorge­worfen, im Frühjahr 1943 nach einem alliierten Luftan­griff in Berlin einzelne Dinge an sich genommen zu haben.
Karl Kreisel wird am 3. März 1943 vom Sonder­gericht bei dem Land­gericht Berlin wegen „Plün­derns” auf Grund­lage der kurz nach Kriegs­beginn erlassenen „Verord­nung gegen Volks­schädlinge” zum Tode verur­teilt und noch am gleichen Tag im Strafge­fängnis Berlin-Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Karl Kreisel

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Sterbeurkunde von Karl Kreisel vom 4. März 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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