Štěpán Krejčí

24. Juli 1914, Stefanau (Štěpánov) – 28. Mai 1943
Štěpán Krejčí, geboren 1914 im böhmischen Stefanau bei Olmütz, arbeitet als Mechaniker bei der Optikotechna AG in Prerau (Přerov).
Im Juni 1942, nach Beset­zung der böhmischen Länder durch die Wehr­macht und kurz nach dem Anschlag auf den stellver­tretenden „Reichs­protektor” Reinhard Heydrich, fassen er und sein Freund und Kollege Jindřich Kubíček den Entschluss zur Gründung einer Organisati­on, die das tschechische Volk „einigen” soll und deren Programm Štěpán Krejčí schriftlich niederlegt. Ab­schließend heißt es dort: „Dir, tschechi­sches Volk, werden wir zum Siege verhel­fen.” Jindřich Kubíček gewinnt zudem den Metall­dreher Josef Chromják für die Mitarbeit.
Alle drei Männer werden am 17. Dezember 1942 vom „Volksge­richtshof” we­gen „Vorbe­reitung zum Hoch­verrat und landes­verräterischer Feindbe­günstigung” zum Tode verurteilt und am 28. Mai 1943 im Straf­gefängnis Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Übersetzung des Flugblatts der Widerstandsgruppe von Jindřich Kubíček und Štěpán Krejčí, 1942

Bundesarchiv R 3017/12064

Urteil des „Volksgerichtshofs“ gegen Jindřich Kubíček und andere vom 17. Dezember 1942

Bundesarchiv R 3017/12064

Gnadengesuch des Rechtsanwalts Hellmuth Boden für Štěpán Krejčí vom 16. März 1943

Bundesarchiv R 3017/12064

Sterbeurkunde von Štěpán Krejčí vom 29. Mai 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

Bekanntmachung der Vollstreckung des Urteils gegen Štěpán Krejčí und weitere Personen, Juni 1943

Bundesarchiv R 3017/12064

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