Kurt Krieg

28. April 1893, Gnesen (Gniezno) – 22. Dezember 1942
Kurt Krieg wird am 28. April 1893 in Gnesen geboren, erlernt nach dem Schul­besuch das Maurer­handwerk und besucht die Baugewerk­schule. Er nimmt als Soldat am Ersten Weltkrieg teil und ist zwischen 1922 und 1934 bei der Kriminal­polizei in Danzig angestellt. Seit 1937 ist er Mitglied der NSDAP und arbeitet zuletzt als Techniker bei der Hochbau­verwaltung in Danzig.
Zwischen Herbst 1934 und 1935 ist er für den polnischen Geheim­dienst tätig und liefert schriftliche und mündliche Berichte über Beamte der politischen Abteilung der Danziger Polizei und Personal­ver­ände­rungen im Poli­zeiapparat.
Krieg wird im Juni 1940 festgenommen, vom „Volksge­richtshof“ am 18. September 1942 wegen „Landes­verrats“ zum Tode verurteilt und am 22. Dezember 1942 im Straf­gefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.

Dokumente

Anklage des „Volksgerichtshofs“ gegen Kurt Krieg vom 29. Mai 1942

Bundesarchiv R 3017/39283

Urteil des „Volksgerichtshofs“ gegen Kurt Krieg vom 18. September 1942

Bundesarchiv R 3017/11987

Sterbeurkunde von Kurt Krieg vom 23. Dezember 1942

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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