Paul Krienke
3. Dezember 1901, Berlin
– 17. April 1942
Paul Krienke wächst als Sohn eines Schmieds in Berlin auf, geht nach der Volksschule unterschiedlichen Tätigkeiten nach und arbeitet zuletzt als Postangestellter in Berlin-Mariendorf. Von 1933 bis 1939 ist er verheiratet, aus der Ehe gehen zwei Kinder hervor, für die er nach der Trennung Unterhaltszahlungen leistet.
Ab Juli 1941 entwendet Paul Krienke aus etwa 200 Feldpostsendungen Zigaretten für den eigenen Gebrauch. Er wird festgenommen und vom Sondergericht I bei dem Landgericht Berlin am 28. Januar 1942 auf Grundlage der „Verordnung gegen Volksschädlinge” zum Tode verurteilt.
Paul Krienke wird am 17. April 1942 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Ab Juli 1941 entwendet Paul Krienke aus etwa 200 Feldpostsendungen Zigaretten für den eigenen Gebrauch. Er wird festgenommen und vom Sondergericht I bei dem Landgericht Berlin am 28. Januar 1942 auf Grundlage der „Verordnung gegen Volksschädlinge” zum Tode verurteilt.
Paul Krienke wird am 17. April 1942 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Sterbeurkunde von Paul Krienke vom 17. April 1942
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

