Michael Kritzinger
Anfang 1940 wird Kritzinger für die verbotene Kommu­nistische Partei Österreichs (KPÖ) geworben, leistet einen monatlichen Mitgliedsbeitrag von einer Reichs­mark und zieht als Zellenleiter einer kommunistischen Betriebszelle selber Beiträge von anderen Mitgliedern ein. Nach der Festnahme eines Bekannten versteckt er im Januar 1942 eine für die Herstellung von Flugschriften verwendete Schreibmaschine.
Wegen seiner politischen Betätigung als Funktionär in­nerhalb der KPÖ-Ortsgruppe Salzburg-Gnigl wird er am 9. Februar 1942 vorläufig festgenommen, am 26. No­vember angeklagt und vom „Volksgerichtshof” zum Tode verurteilt.
Michael Kritzinger wird am 13. September 1943 im Straf­gefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Abschlussbericht der Gestapo über die Tätigkeiten der KPÖ-Ortsgruppe Salzburg-Gnigl vom 7. September 1942
Bundesarchiv R 3017/25704
Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Michael Kritzinger vom 26. November 1942
Bundesarchiv R 3017/25704
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Michael Kritzinger vom 19. Februar 1943
Bundesarchiv R 3017/25704
Sterbeurkunde von Michael Kritzinger vom 16. September 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung


































