Josef Kroll
Er wird 1934 vom „Volksgerichtshof” wegen „Verrats militärischer Geheimnisse” zu sechs Jahren Zuchthaus verurteilt, kommt aber 1936 frei und wird aus dem Deutschen Reich ausgewiesen.
Kroll steht seit Ende 1938 erneut mit dem polnischen Nachrichtendienst in Kontakt. Er sammelt militärische In­formationen und wirbt neue Mitglieder für die Arbeit im Geheimdienst. Im November 1939 wird er festgenommen.
Josef Kroll wird am 2. Dezember 1941 vom 3. Senat des „Volksgerichtshofs” wegen „Landesverrats” zum Tode verurteilt. Er wird am 3. März 1942 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Josef Kroll
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Josef Kroll vom 21. August 1934
Bundesarchiv R 3017/46262
Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Josef Kroll vom 25. September 1941
Bundesarchiv R 3017/12009
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Josef Kroll vom 2. Dezember 1941
Bundesarchiv R 3017/12009
Sterbeurkunde von Josef Kroll vom 3. März 1942
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung





















































