Mojmír Kropáč
Anfang 1944 schließt er sich einer Gruppe Tschechen an, die in Berlin von Januar bis Mai 1944 zahlreiche nächtliche Einbrüche in Lebensmittel- und Bekleidungsgeschäften begeht und die gestohlene Ware zu hohen Preisen weiter­veräußert.
Am 30. September 1944 verurteilt das Sondergericht II bei dem Landgericht Berlin ihn auf Basis der kurz nach Kriegsbeginn erlassenen „Volksschädlingsverordnung” wegen „fortgesetzten Kriegswirtschaftsverbrechen zugleich mit schwerem Diebstahl” zusammen mit sechs weiteren Angeklagten zum Tode. Die sieben jungen Männer werden am 20. Oktober 1944 in Plötzensee ermordet.
Dokumente
Anordnung zur Vollstreckung der Todesstrafe gegen Mojmír Kropáč und andere vom 12. Oktober 1944
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 1752
Übersetzung des Abschiedsbriefs von Mojmír Kropáč an seine Frau Irene vom 14. Oktober 1944
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II Nr. 1752/14
Mitteilung über die Hinrichtung von Mojmír Kropáč, 20. Oktober 1944
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 1752






