Otto Kropp

7. Mai 1907, Elberfeld – 25. Mai 1937
Otto Kropp

Otto Kropp

Bundesarchiv R 3018/1340

Otto Kropp arbeitet, unterbrochen von Phasen der Arbeitslosigkeit, als Laufbursche, Packer und Textilarbeiter. 1922 tritt er dem Arbeitersportverband bei, 1931 wird er Mitglied der KPD und ist im verbotenen Roten Frontkämpferbund aktiv. Ab März 1933 ist er Verbindungsmann der Bezirksleitung Niederrhein und der KPD in Wuppertal. Kropp muss aber wegen häufiger Festnahmen und Überfälle durch SA-Angehörige Wuppertal verlassen und flieht in die Niederlande.
Hier übernimmt er die Aufgabe, als Instrukteur des Zentralkomitees des KPD nach Deutschland zu reisen und beim Aufbau der illegalen Parteiorganisation in Essen zu helfen. Im August 1935 kommt er nach Köln und versucht die durch Massenverhaftungen geschwächten Leitungen und Verbindungen zu reorganisieren. Kropp gelingt es, Kontakte zu Sozialdemokraten und Katholiken herzu­stellen und mit ihnen über Aktionen zur Unterstützung politischer Gefangener zu verhandeln.
Otto Kropp wird am 27. März 1936 festgenommen und am 15. Januar 1937 vom 1. Senat des „Volksgerichtshofs” wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode verurteilt. Er wird am 25. Mai 1937 in Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Otto Kropp

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Otto Kropp und Ulrich Osche,
15. Januar 1937

Bundesarchiv R 3018/1340

Gnadengesuch für Otto Kropp,
25. Januar 1937

Bundesarchiv R 3018/1340

Abschiedsbrief von Otto Kropp an seine Familie, 24. Mai 1937

Bundesarchiv

Bekanntmachung der Hinrichtung von Otto Kropp, 25. Mai 1937

Bundesarchiv R 3018/18400

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