Otto Kropp
Hier übernimmt er die Aufgabe, als Instrukteur des Zentralkomitees des KPD nach Deutschland zu reisen und beim Aufbau der illegalen Parteiorganisation in Essen zu helfen. Im August 1935 kommt er nach Köln und versucht die durch Massenverhaftungen geschwächten Leitungen und Verbindungen zu reorganisieren. Kropp gelingt es, Kontakte zu Sozialdemokraten und Katholiken herzustellen und mit ihnen über Aktionen zur Unterstützung politischer Gefangener zu verhandeln.
Otto Kropp wird am 27. März 1936 festgenommen und am 15. Januar 1937 vom 1. Senat des „Volksgerichtshofs” wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode verurteilt. Er wird am 25. Mai 1937 in Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Otto Kropp
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Otto Kropp und Ulrich Osche,
15. Januar 1937
Bundesarchiv R 3018/1340
Gnadengesuch für Otto Kropp,
25. Januar 1937
Bundesarchiv R 3018/1340
Abschiedsbrief von Otto Kropp an seine Familie, 24. Mai 1937
Bundesarchiv
Bekanntmachung der Hinrichtung von Otto Kropp, 25. Mai 1937
Bundesarchiv R 3018/18400
















































