Václav Krtek

22. Juli 1898, Herrlich (Hrdlovka) – 1. April 1943
Václav Krtek stammt aus Herrlich (Hrdlovka) in den Sudeten und wird von Beruf Berg­mann. Seit 1937 ist er Mitglied der Kommu­nis­tischen Partei der Tschecho­slo­wakei (KPČ).
Nach der Annexion der Sudeten und der Beset­zung der böhmischen Länder durch die Wehr­macht wird er im März 1941 für die Mitar­beit in der nun illegalen KPČ geworben. Er wirbt weitere Mit­glieder in Herrlich, führt Mit­glieds­beiträge ab und gibt Flug­blätter weiter. Im Februar 1942 nimmt er von einem Bekannten eine repa­ratur­bedürftige Waffe an sich.
Am 11. Dezember 1942 verurteilt der „Volksge­richtshof” Václav Krtek zusammen mit Antonín Syřiště, František Kubát und Andreas Hroschek wegen „Vorbe­reitung zum Hoch­verrat” zum Tode. Die vier Männer werden am 1. April 1943 im Straf­gefängnis Plötzensee er­mordet.

Dokumente

Anklageschrift des „Volksge­richtshofs“ gegen Antonín Syřiště und andere vom 4. September 1942

Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-517-6

Urteil des „Volksge­richtshofs“ gegen Antonín Syřiště und andere vom 11. Dezember 1942

Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-517-6

Sterbeurkunde von Václav Krtek vom 2. April 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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