Gerhard Krüger

24. Januar 1904, Berlin – 13. April 1945
Gerhard Krüger erlernt nach dem Besuch der Volks­schule den Beruf des Drehers. Er ist unter anderem als Bauarbeiter und Hausdiener tätig, bevor er wieder in seinem erlernten Beruf arbeiten kann.
Gerhard Krüger gehört der Widerstandsgruppe um Richard Weller und Franz Pieper bei der AEG in der Drontheimer Straße in Berlin-Reinickendorf an. Diese verteilt Flugblätter, unterstützt untergetauchte Genossen und will den Rüstungsbetrieb durch Sabotage schwächen. Krüger vermittelt zudem Kontakte zu dem bereits illegal lebenden Kommunisten Georg Leichtmann.
Durch den Kontakt mit der illegalen Gruppe in der Turbinenfabrik der AEG in der Huttenstraße wird ein Spitzel auf die Gruppe aufmerksam und beide Gruppen werden im Februar 1945 aufgedeckt.
Krüger wird am 24. Februar 1945 in seiner Wohnung von der Gestapo festgenommen. Beim Prozess am 24. März 1945 vor dem Kammergericht Berlin wird Krüger ge­meinsam mit sechs weiteren Angehörigen der Wider­standsgruppe zum Tode verurteilt.
Er wird am 26. März in das Strafgefängnis Berlin-Plötzensee verlegt, wo ihn seine Frau noch einmal sehen kann. Gerhard Krüger wird am 13. April im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Gerhard Krüger

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Sterbeurkunde von Gerhard Krüger, 13. April 1945

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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