Wilhelm Krüger

28. Juni 1894, Düsseldorf – 23. Mai 1935
Wilhelm Krüger arbeitet als Schrift­leiter in Düssel­dorf.
Er wird am 3. Mai 1933 festge­nommen. Im Dezem­ber 1933 wird er vom Ober­reichs­anwalt ange­klagt, seit April 1931 auf Veran­lassung des nieder­ländi­schen Nach­richten­dienstes dem Stahl­helm beige­treten zu sein und Infor­ma­tionen daraus weiter­gege­ben zu haben. Ferner wird ihm zur Last gelegt, Infor­ma­tionen aus den Rhein­metall­werken wei­ter­gegeben zu haben.
Der „Volks­gerichts­hof” verur­teilt ihn 1934 wegen „Ver­rats militä­rischer Geheim­nisse” zum Tode, das genaue Urteils­datum ist nicht bekannt. Sein Gnaden­gesuch wird abge­lehnt und Wilhelm Krüger am 23. Mai 1935 im Hof des Straf­gefäng­nisses Plötzen­see mit dem Hand­beil ent­hauptet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Wilhelm Krüger

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Anklageschrift gegen Wilhelm Krüger vom 18. Dezember 1933

Bundesarchiv R 3003/5780

Sterbeurkunde von Wilhelm Krüger vom 23. Mai 1935

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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