Wilhelm Krüger
Er wird am 3. Mai 1933 festgenommen. Im Dezember 1933 wird er vom Oberreichsanwalt angeklagt, seit April 1931 auf Veranlassung des niederländischen Nachrichtendienstes dem Stahlhelm beigetreten zu sein und Informationen daraus weitergegeben zu haben. Ferner wird ihm zur Last gelegt, Informationen aus den Rheinmetallwerken weitergegeben zu haben.
Der „Volksgerichtshof” verurteilt ihn 1934 wegen „Verrats militärischer Geheimnisse” zum Tode, das genaue Urteilsdatum ist nicht bekannt. Sein Gnadengesuch wird abgelehnt und Wilhelm Krüger am 23. Mai 1935 im Hof des Strafgefängnisses Plötzensee mit dem Handbeil enthauptet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Wilhelm Krüger
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Anklageschrift gegen Wilhelm Krüger vom 18. Dezember 1933
Bundesarchiv R 3003/5780
Sterbeurkunde von Wilhelm Krüger vom 23. Mai 1935
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung






























