Josef Krulich
Aus einer finanziellen Notlage heraus bietet er 1934 einem tschechischen Oberst in Senftenberg an, nachrichtendienstlich für ihn tätig zu werden. Von Ende 1934 bis April 1935 liefert er militärische Nachrichten aus dem deutschen Grenzgebiet, unter anderem über die Befestigungsanlagen auf der Salzkuppe.
Nach der Annexion der Sudeten durch das Deutsche Reich verurteilt der „Volksgerichtshof” Josef Krulich am 3. November 1942 wegen „Landesverrats” zum Tode. Er wird am 5. April 1943 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Josef Krulich vom 3. November 1942
Bundesarchiv R 3017/11981
Sterbeurkunde von Josef Krulich vom 6. April 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung










