Herbert Krumnow

17. Oktober 1902, Berlin – 8. September 1944
Herbert Krum­now arbeitet als Lager­buch­halter bei einem Berliner Rüs­tungs­betrieb. 1937 ist er vier Monate inhaf­tiert, weil ihm der Ver­stoß gegen § 175 zur Last gelegt wird.
Anfang Sep­tember 1940 wird er gemustert und erscheint anschließend nicht mehr zur Arbeit. In den folgen­den Wochen lebt er von Aus­hilfs­arbeiten im Betrieb eines Bekannten sowie vom Handel mit Gütern auf dem Schwarz­markt.
Er wird am 14. Januar 1944 festge­nommen und vom Sonder­gericht IV bei dem Land­gericht Berlin am 16. August 1944 wegen Ver­stoßes gegen die „Kriegs­wirt­schafts­ver­ord­nung” und Wehr­pflicht­ent­ziehung zum Tode verur­teilt.
Herbert Krum­now wird am 8. Septem­ber 1944 im Strafge­fängnis Berlin-Plötzen­see ermor­det.

Dokumente

Gefangenenkarte von Herbert Krumnow

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Sterbeurkunde von Herbert Krumnow vom 9. September 1944

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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