Walter Krzikawski
Im Herbst 1936 flüchtet er vor der Strafverfolgung in die Tschechoslowakei. 1937 wird er vom tschechischen Nachrichtendienst angeworben und begeht unter anderem einen Einbruch in Räume der NSDAP in Görbersdorf (Sokołowsko) zwecks Informationsbeschaffung; zudem ist er als Kurier tätig.
Walter Krzikawski sympathisiert mit dem Kommunismus und begibt sich 1939 von Königgrätz (Hradec Králové) nach Frankreich, um sich der dortigen Fremdenlegion anzuschließen.
Er wird festgenommen und vor dem Oberreichsanwalt beim „Volksgerichtshof” des „Verrats deutscher Staatsgeheimnisse” sowie der „Vorbereitung zum Hochverrat” angeklagt. Walter Krzikawski wird am 12. Mai 1943 vom 2. Senat des „Volksgerichtshofs” zum Tode verurteilt und am 22. Juli 1943 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Protokoll der Urteilsvollstreckung gegen Walter Krzikawski an den Reichsjustizminister vom 24. Juli 1943
Bundesarchiv R 3018/5005
Sterbeurkunde von Walter Krzikawski vom 23. Juli 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung



