Walter Krzikawski

27. Februar 1913, Dittersbach (Dzietrzychów) – 22. Juli 1943
Walter Krzi­kawski wächst in Schlesien auf und ist zeit­weise in Für­sorge­erzie­hung. Nach der Volks­schule erlernt er den Beruf des Elek­trikers. Aufgrund von Eigen­tums­delikten wird er in den 1930er Jahren zu meh­reren Haft­strafen verur­teilt.
Im Herbst 1936 flüchtet er vor der Straf­verfolgung in die Tschecho­slowa­kei. 1937 wird er vom tsche­chischen Nach­richten­dienst ange­worben und begeht unter anderem einen Ein­bruch in Räume der NSDAP in Gör­bers­dorf (Soko­łowsko) zwecks Infor­mations­beschaf­fung; zudem ist er als Kurier tätig.
Walter Krzi­kawski sympa­thisiert mit dem Kom­munis­mus und begibt sich 1939 von König­grätz (Hradec Králové) nach Frank­reich, um sich der dortigen Frem­den­legion anzu­schließen.
Er wird festge­nommen und vor dem Ober­reichs­anwalt beim „Volks­gerichts­hof” des „Verrats deutscher Staats­geheim­nisse” sowie der „Vorbe­reitung zum Hoch­verrat” ange­klagt. Walter Krzi­kawski wird am 12. Mai 1943 vom 2. Senat des „Volks­gerichts­hofs” zum Tode verur­teilt und am 22. Juli 1943 im Strafge­fängnis Berlin-Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Protokoll der Urteilsvollstreckung gegen Walter Krzikawski an den Reichsjustizminister vom 24. Juli 1943

Bundesarchiv R 3018/5005

Sterbeurkunde von Walter Krzikawski vom 23. Juli 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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