Stanislaus Kubacki

9. April 1907, Neuhof/Kosten (Nowy Dwór/Kościan) – 18. Juni 1943
Stanislaus Kubacki

Erkennungsdienstliche Aufnahme von Stanislaus Kubacki

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 816

Der in Neuhof im Kreis Kosten geborene Stanislaus Kubacki ist als Arbeiter in der Landwirtschaft tätig. Er dient 18 Monate in der polnischen Armee und nimmt auch nach dem deutschen Überfall auf Polen im Sep­tember 1939 als Soldat der polnischen Armee an den Kampfhandlungen teil.
Im April 1940 wird er wegen Holzdiebstahls vom Amtsgericht Kosten zu eineinhalb Jahren Zuchthaus verurteilt. Später wird er als Zwangsarbeiter in einer Wollwarenfabrik in Siegburg im Rheinland einge­setzt. Er flüchtet im Juli 1942 und entwendet auf dem Weg nach Berlin von einem Unbekannten ein Fahrrad.
Stanislaus Kubacki wird am 5. September 1942 in Berlin festgenommen, am 13. April 1943 vom Sonder­gericht V beim Landgericht Berlin zum Tode verurteilt und am 18. Juni 1943 in Berlin-Plötzensee er­mordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Stanislaus Kubacki

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 816

Todesurteil des Sondergerichts V bei dem Landgericht Berlin gegen Stanislaus Kubacki vom 13. April 1943

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 816

Übersetzung eines Briefes von Gertrud Kubacki an Stanislaus Kubacki vom 4. Oktober 1942

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 816

Gnadengesuch des Rechtsanwalts Karl Dewel für Stanislaus Kubacki vom 14. April 1943

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 816/2

Mitteilung des Strafgefängnisses Plötzensee über die Hinrichtung von Stanislaus Kubacki vom 18. Juni 1943

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 816

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