Franz Kubát
Nach der Annexion der Sudeten und der Besetzung der böhmischen Länder durch die Wehrmacht schließt er sich im Frühsommer 1941 der nun illegalen KPČ an. Er führt Mitgliedsbeiträge ab, wirbt einen Bekannten als weiteres Mitglied und erhält kommunistische Druckschriften.
Franz Kubát wird am 14. März 1942 festgenommen und am 11. Dezember 1942 vom „Volksgerichtshof” zusammen mit Antonín Syřiště, Václac Krtek und Andreas Hroschek wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode verurteilt. Die vier Männer werden am 1. April 1943 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Anklage des „Volksgerichtshofs“ gegen Franz Kubát und weitere Personen vom 4. September 1942
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-517-6
Urteil des „Volksgerichtshofs“ gegen Franz Kubát und weitere Personen vom 11. Dezember 1942
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-517-6
Sterbeurkunde von Franz Kubát vom 2. April 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung


































