Franz Kubát

9. Februar 1888, Langentriebe (Dlouhá Třebová) – 1. April 1943
Franz Kubát lebt in Haan (Han) bei Dux (Duchcov) in den Sudeten und ist von Beruf Berg­mann. Er gehört zur deutschen Minder­heit und ist Mitglied der Kommu­nis­tischen Partei der Tschecho­slowakei (KPČ) sowie des Sozialis­ti­schen Freidenker­bundes.
Nach der Annexion der Sudeten und der Beset­zung der böhmischen Länder durch die Wehr­macht schließt er sich im Früh­sommer 1941 der nun illegalen KPČ an. Er führt Mitglieds­beiträge ab, wirbt einen Bekannten als weiteres Mit­glied und erhält kommu­nistische Druck­schriften.
Franz Kubát wird am 14. März 1942 festge­nommen und am 11. Dezember 1942 vom „Volksge­richtshof” zusam­men mit Antonín Syřiště, Václac Krtek und Andreas Hroschek wegen „Vorbe­reitung zum Hoch­verrat” zum Tode verurteilt. Die vier Männer werden am 1. April 1943 im Straf­gefängnis Plötzensee er­mordet.

Dokumente

Anklage des „Volksgerichtshofs“ gegen Franz Kubát und weitere Personen vom 4. September 1942

Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-517-6

Urteil des „Volksgerichtshofs“ gegen Franz Kubát und weitere Personen vom 11. Dezember 1942

Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-517-6

Sterbeurkunde von Franz Kubát vom 2. April 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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